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Diskursserie CUT-UP thematisiert Transparenz in der Lieferkette

Zum Auftakt der Diskursreihe CUT-UP zum Thema Nachhaltigkeit in der Mode- und Bekleidungsindustrie diskutierten am 31. Mai 2017 Ariane Piper (Fashion Revolution Day Germany), Alexandra Perschau (Greenpeace), Mona Tiencken (Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik) und Prof. Bettina Göttke-Krogmann (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle).

Die Veranstaltung in den Räumen von designxport Hamburg stellte eine Reihe unterschiedlicher Aspekte heraus, insbesondere Konsumentenverantwortung, Entwicklungen der Industrie im Nachgang nach Rana Plaza (wie beispielsweise die Entstehung des Textilbündnisses in Deutschland) sowie die Wesentlichkeit, bereits junge Menschen an die Themen Nachhaltigkeit und Ethik heranzuführen, um sie zur eigenständigen Urteilsbildung zu ermutigen. Einen Kernpunkt der Diskussion bildeten die Themen Verantwortung und Transparenz in der Lieferkette. Insbesondere sei es wichtig, so Mona Tiencken von der Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik, dass Verantwortung arbeitsteilig sei und somit alle Akteure in der Wertschöpfungskette angesprochen werden müssten. Sozial und ökologisch verantwortungsvolles Handeln müsse vom Baumwollproduzenten ebenso wie vom auftraggebenden Unternehmen übernommen werden.

Die Diskursserie CUT-UP ist eine Kooperation von Bridge&Tunnel, designxport, Frauke von Jaruntowski und der Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik. In der Veranstaltungsreihe werden über einen Zeitraum von zwei Jahren bis Ende 2018 Themen unter anderem aus dem Spektrum von Nachhaltigkeit, Fair Trade und Lieferkettentransparenz diskutiert. In der nächsten Veranstaltung am 18. Juli 2017 bei dem Hamburger Label DFM (Dörte F. Meyer) werden unter anderem die lokale Produktion und die Frage, wie der Design- und Produktionsprozess für den Konsumenten erlebbar werden kann, thematisiert.

Mit ethischen Risiken in der Textilbranche befasst sich die Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik unter anderem in ihrem Projekt „Water Stewardship in der Bekleidungsindustrie“.

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