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Ethical Risk Assessment | Hintergrund

Im Zentrum der Stiftungsarbeit stehen ethische Risikoanalysen (ethical risk assessment) als Ausgangspunkt für lösungsorientierte Dialoge zwischen Unternehmen, Politik und Zivilgesellschaft.

Ziel dieser branchenspezifischen ethischen Risikoanalysen ist die Identifikation der besonders schwerwiegenden ökologischen und sozialen Problemfelder, die je nach Branche sehr unterschiedlich sein können. Unternehmerische Herausforderungen innerhalb des Supply Chain Managements im Bereich von Umwelt und Soziales werden somit zum Gegenstand einer Risikobetrachtung gemacht, die in Form der Studienreihe era-paper publiziert wird.

Die Analyse beschränkt sich dabei nicht auf die Identifikation der Risiken auf der Unternehmensebene, sondern berücksichtigt darüber hinaus die Rahmenordnung und damit den Handlungskontext von Unternehmen sowie die Interessen anderer Stakeholder. 

Durch diese Erweiterung der Risikoperspektive werden die Handlungsspielräume von allen Akteuren in den Blick genommen. Gefragt wird nach dem jeweiligen Beitrag zur Minimierung der sozialethischen und ökologischen Herausforderungen. Diese Handlungsempfehlungen werden in den era-paper unter dem Begriff „Hebel der Veränderung“ aufgeführt.

Daran anknüpfend ist es unser Ziel, in Form von Modell- oder Pilotprojekten konkret Verbesserungen herbeizuführen. Mit diesen Impact Tools folgt die Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik ihrem Ansatz, die Ergebnisse aus der Think Tank-Arbeit einer praktischen Machbarkeitsprüfung zu unterziehen.