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Einladung: CUT-UP zu Überkonsum in der Textil- und Bekleidungsindustrie

Medienberichten zufolge vernichtete ein bekanntes Fast-Fashion-Unternehmen unlängst tonnenweise Bekleidung, um Platz für die neue Kollektion zu schaffen. „Skandal!“, riefen viele, doch wir Konsumenten gehen oft kaum weniger verschwenderisch mit Kleidung um: „Überkonsum“ ist das Thema der nächsten Veranstaltung der Diskursreihe CUT-UP am 6. Dezember 2018.

Ob Online oder im Ladengeschäft: Konsumenten haben sich an ein ständig wechselndes Angebot gewöhnt. „Shopping“ wird zum Freizeitvergnügen, entkoppelt vom eigentlichen Bedarf. Forderungen nach mehr Nachhaltigkeit in der Textil- und Bekleidungsindustrie adressieren daher zunehmend auch die Konsumenten. Zugleich belegen Studien, dass Faktoren wie der Einsatz von Biobaumwolle oder eine faire Bezahlung von Näherinnen für die Kaufentscheidung kaum eine Rolle spielen. Es geht nach Preis, nach Optik, nach Passform – für Umweltfragen und soziale Belange bleibt wenig Raum. 

Stellt der Konsument also überhaupt einen bedeutenden Hebel in der Debatte um Nachhaltigkeit dar? Oder ist er der Macht des Angebotes großer Konzerne ausgeliefert? Was sind (bereits heute) die Folgen übermäßigen Konsums? Und welche Alternativen gibt es? Diese und weitere Fragen diskutiert Moderatorin Irina Rohpeter mit Dr. Norbert Taubken (Geschäftsleiter Scholz & Friends Reputation), Silke Wawro (TU Dortmund, Institut für Kunst und materielle Kultur), Sandra Coy (Pressesprecherin Corporate Responsibility Tchibo) und Anna Schunck (Journalistin und Mitgründerin des Onlinemagazins VIERTEL VOR).

Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 6. Dezember 2018, um 19.30 Uhr bei Scholz & Friends im Zeisehof, Friedensallee 11, 22765 Hamburg. Der Eintritt ist frei, es wird um Anmeldung per E-Mail an cutup@bridgeandtunnel.de gebeten.

Die Diskursreihe CUT-UP ist eine Kooperation von Bridge&Tunnel, designxport, Frauke von Jaruntowski und der Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik. In der Veranstaltungsreihe werden über einen Zeitraum von zwei Jahren bis Ende 2018 Themen unter anderem aus dem Spektrum von Nachhaltigkeit, Fair Trade und Lieferkettentransparenz diskutiert.

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