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Beschäftigungsverhältnis im Tourismussektor

Laut ILO (International Labour Organization) sind die Arbeitsbedingungen im Tourismus im Durchschnitt schlechter als in vielen anderen Wirtschaftsbereichen.

Das Risiko von prekären Beschäftigungsverhältnissen lässt sich in der Tourismusbranche primär in den Reiseländern verorten. Hotellerie, Gastgewerbe und Zulieferbetriebe in der Tourismusindustrie stellen viele Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich, die mit mangelndem Kündigungsschutz, fehlenden Sozialversicherungen und geringen Anforderungen an formale Qualifikationen einhergehen.

Aufgrund der saisonalen Abhängigkeit und damit der deutlichen Veränderung der touristischen Nachfrage in der Hoch- und Nebensaison verlangen viele Arbeitsverhältnisse Flexibilität von den Arbeitskräften. Die Beschäftigungsverhältnisse sind dabei vor allem in der Hochsaison durch lange und unregelmäßige Arbeitszeiten (Wochenendarbeit, Nachtarbeit, Saisonarbeit), niedrige Entlohnung und hohes Arbeitslosigkeitsrisiko geprägt.