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Die Stiftung

Die Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik ist eine gemeinnützige Stiftung, die Wirtschaft und Verantwortung zum Gegenstand ihrer Arbeit macht. Unsere operative Arbeit ergänzen wir in ausgewählten thematischen Programmen mit der Förderung externer Projekte.

In unserer Position als unabhängiger Akteur übernehmen wir die gesellschaftspolitische Themenanwaltschaft für wirtschaftsethische Fragestellungen und gestalten in strategischen Partnerschaften gesellschaftliche Veränderung.

Wir führen einen Diskurs darüber, wo Unternehmensverantwortung anfängt und wo sie aufhört. Kern unserer Arbeit ist die ethische Risikoanalyse verschiedener Branchen (era-paper). Dabei schauen wir auf die gesamte Wertschöpfungskette von Unternehmen, um die Folgewirkungen wirtschaftlichen Handelns für Umwelt und Gesellschaft zu erkennen.

Die ethische Risikoanalyse ermöglicht es uns, moralische Probleme in eine ökonomische Sprache zu übertragen, denn erst so werden sie für ein ökonomisches System überhaupt bearbeitbar. Das ist die Idee, die gemeinsame Überzeugung, aus der Stifter Christian Steinberg und der geschäftsführende Vorstand Dr. Jesco Kreft im Jahr 2005 die Mission der Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik entwickelten.

Wir befassen uns neben der Reflexion wirtschaftsethischer Problemstellungen mit der Suche nach Hebeln gesellschaftlicher Veränderung, also nach treibenden und bremsenden Faktoren in globalen, komplexen Governancesystemen. Dabei fragen wir, welche Akteure aus welchen Motiven heraus Verantwortung übernehmen, und wir analysieren das Zusammenspiel von Instrumenten der Selbstregulierung mit rechtlich verpflichtenden Gesetzen. Unser Blick wird künftig verstärkt der Übertragbarkeit funktionierender Governancearchitekturen gelten.

Unsere Unabhängigkeit ermöglicht es uns, mit Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft an Lösungen für gesellschaftspolitische Probleme zu arbeiten, ohne dabei Gefahr zu laufen, langfristige Ziele aufgrund von kurzfristigen Interessenkonflikten aus dem Auge zu verlieren. Dass wir dabei stets zwischen allen Stühlen sitzen, ist Teil unserer Strategie.

So folgen wir dem Selbstverständnis eines zivilgesellschaftlichen Akteurs, dessen Privileg und Verantwortung es ist, auf der Suche nach Antworten auf gesellschaftspolitische Fragestellungen Neues zu wagen, ohne die Risiken zu scheuen.

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