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Projekt Stadt! Macht! Schule! veröffentlicht Positionspapier

Acht Monate lang haben die Teilnehmer des Projekts Stadt! Macht! Schule! recherchiert, diskutiert, zahlreiche Experten interviewt und sich auf Ortsterminen umgesehen. Das Thema der Jugendlichen: Wie wünschen wir uns die „Mitte Altona“? Ihre Ergebnisse hat die Gruppe in einem Positionspapier zusammengefasst, das jetzt vorliegt.

Unter dem Titel „Altona Mitte – unsere Mitte?!“ erklären die jungen Hamburger auf knapp neun Seiten, was ihnen bei der Planung des neuen Quartiers mit 3500 Wohnungen, einer Schule und einem Park besonders wichtig ist.

Die Projektgruppe mit Teilnehmern von fünf Schulen hatte sich im Herbst 2012 zum ersten Mal getroffen und sich zunächst die Grundlagen von Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung erarbeitet. Architekt André Poitiers erklärte den Jugendlichen seinen Masterplan für das zurzeit zweitgrößte Städtebauvorhaben Hamburgs, Kritiker Mario Bloem stellte seinen Gegenentwurf vor. Es folgten Gespräche unter anderem mit Politikern von Regierung und Opposition, Vertretern der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, den Grundeigentümer des Baugebiets und dem Journalisten und Aktivisten Christoph Twickel. Auf einer für Stadt! Macht! Schule! entwickelten Online-Plattform beteiligten sich viele weitere Hamburger Jugendliche mit eigenen Vorschlägen zur „Mitte Altona“ und stimmten darüber ab.

In ihrem Positionspapier fordern die Schüler, die „soziale Mischung“ Altonas durch die Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums zu erhalten und schlagen Nutzungskonzepte vor, die sowohl ökonomische Interessen als auch den Bedarf an Freizeit- und kulturellen Einrichtungen berücksichtigen. Außerdem äußert sich die Gruppe zum Standort und zur Gestaltung der auf dem Gebiet vorgesehenen Stadtteilschule.

Stadt! Macht! Schule! ist ein Projekt der Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Die Teilnehmer werden ihr Positionspapier sowie eine Videodokumentation am 24. Mai auf der Abschlussveranstaltung des Projekts öffentlich präsentieren.

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