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Spielzeug

Informationen

Rund 80 Prozent der weltweit hergestellten Spielzeuge kommen heute aus China, vor allem aus der Provinz Guangdong mit der Fläche Baden-Württembergs und der Bevölkerungszahl Westeuropas. Insgesamt arbeiten in China mehr als vier Millionen Menschen in der Spielzeugproduktion, die in unzähligen zumeist kleinen Zulieferbetrieben stattfindet. Zu den Auftraggebern zählen mittlerweile fast alle namhaften deutschen und amerikanischen Marken wie Zapf, Steiff, Simba, Ravensburger, Hasbro, Mattel und Disney. Der weltweite Umsatz der Spielwarenbranche belief sich im Jahr 2010 auf 83,3 Mrd. US-Dollar, was gegenüber 2009 (80,28 Mrd. US-Dollar) einen Anstieg von fast vier Prozent bedeutet.

Ein Merkmal der Spielzeugproduktion ist die starke Saisonalität des Geschäftes. Die damit verbundenen Auftragsschwankungen ziehen eine große Zahl von befristeten Beschäftigungsverhältnissen in der Zulieferindustrie nach sich. Fast 60 Prozent des Umsatzes mit Spielzeug werden in der Vorweihnachtszeit im November und Dezember gemacht.

Der Fokus der ethischen Risikoanalyse liegt auf der traditionellen Spielwarenbranche, insbesondere auf amerikanischen und europäischen Marken sowie chinesischen Zulieferern. Die betrachteten Risiken beziehen sich auf sozialethische und ökologische Faktoren und schließen dabei das Thema Spielzeugsicherheit, eine pädagogische Betrachtung von Spielwaren sowie den Bereich der Video- und Computerspiele aus.

Die Hauptrisiken in der Spielzeugbranche: