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Fisch

Informationen

Fisch hat als gesundes Lebensmittel einen exzellenten Ruf. In Deutschland liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei gut 14 Kilogramm pro Jahr, im weltweiten Durchschnitt sogar bei 20 Kilogramm. In den letzten drei Jahrzehnten hat sich die Produktionsmenge weltweit verdoppelt, und die Nachfrage nach Fisch steigt weiter. Weil die natürlichen Bestände aufgrund von Überfischung stark zurückgegangen sind, kommt der Fisch immer häufiger aus Aquakulturen. Doch die Fischzucht reduziert die ökologischen Risiken nicht, sondern bringt eigene Probleme ähnlich denen der Massentierhaltung an Land mit sich. Der Fokus der ethischen Risikoanalyse liegt daher nicht auf der Fischzucht, sondern auf der Fischerei.

Die Hauptrisiken der Branche treten vom Fischfang bis zur Verarbeitung des Produkts auf. Die sozialen Risiken konzentrieren sich schon aufgrund niedriger formaler Anforderungen an die Arbeitstätigkeiten auf Fischerbooten und im Verarbeitungsprozess auf diesen vorderen Bereich der Wertschöpfungskette. Darüber hinaus ist beim Verkauf an den Konsumenten die Produktkennzeichnung mangels Transparenz oft unzureichend, sodass längst nicht immer nachvollziehbar ist, wo und mit welcher Methode der Fisch gefangen wurde.

Die Hauptproblemfelder in der Fischbranche sind laut ethischer Risikoanalyse:

 

era-paper Fisch

Das era-paper Fisch der Hamburger Stiftung Wirtschaftsethik zum Download